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Ausgabe 03/2018

Erstellt von DGPM | |   Nachrichten

Ausgabe 03/2018 der Zeitschrift „Ärztliche Psychotherapie und Psychosomatische Medizin"

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder,

hier finden Sie die DGPM Verbandsnachrichten aus der aktuellen Ausgabe der „Ärztlichen Psychotherapie“.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre DGPM-Geschäftsstelle

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Themenschwerpunkt: Schlafstörungen
Gastschriftleitung: Prof. Dr. med. Ingo Fietze, Berlin und Prof. Dr. med. Volker Köllner, Berlin

Wir freuen uns, Ihnen endlich das aktuelle Heft zum Thema „Schlafstörungen“ vorlegen zu können, den Gastschriftleitern danken wir, dass sie sich dieses wichtigen Themas angenommen haben.

Schlafstörungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet, so klagen 6 % über Ein- und/oder Durchschlafstörungen oder frühmorgendliches Erwachen und bis zu 35 % der Deutschen klagen über nicht-erholsamen Schlaf. Zu diesem Teufelskreis führen schlaf-behindernde Gedanken z.B. Ärger, Grübeln aber auch ungünstige Schlafgewohnheiten wie z. B. in Abhängigkeit von Zubettgehzeiten oder auch schlafbehinderndes Verhalten, wie der Konsum von Kaffee, Alkohol u. a. Daraus entstehen Auswirkungen auf Körper und Psyche, wie mangelnde Konzentration und Leistungsfähigkeit, psychische Belastungen wie Nervosität, Anspannung bis hin zu Depressionen. Dies ist der Boden auf dem eine Flut von Ratgebern entsteht. Schlafstörungen müssen mindestens einen Monat lang an drei Tagen einer Woche auftreten, um ihnen einen Krankheitswert zumessen zu können. In der Praxis ist anzunehmen, dass etwa 20 bis 30 % aller Menschen in den westlichen Industrieländern mehr oder weniger ausgeprägte Schlafstörungen haben. Bei etwa 15 % bestehen dabei auch tagsüber Müdigkeit und eine allgemeine Einschränkung der Leistungsfähigkeit, sodass hier eine Behandlung angezeigt ist.

Die Autoren und Autorinnen haben ein breites Spektrum zusammengestellt zu wichtigen Differentialdiagnosen aus schlafmedizinischer Sicht und in einer Übersicht das obstruktive Schlafapnoesyndrom vorgestellt, bei dem neben körperlichen Begleiterkrankungen auch psychische Störungen auftreten können. Ein weiterer Übersichtsartikel befasst sich mit Schlafstörungen durch Schichtarbeit, dem Schichtarbeiter-Syndrom. Behandlungsansätze der Insomnie befassen sich mit Psychotherapie und Medikation. Neben der krankheits-zentrierten Sicht ist hervorzuheben, dass ein Beitrag auf „gesunde Müdigkeit“ fokussiert im Sinne der Akzeptanz eines biologisch determinierten Biorhythmus. Und schließlich wäre ein Heft zum Thema Schlaf nicht vollständig ohne das Thema Traum, dem der letzte Schwerpunkt-Beitrag gewidmet ist.

Darüber hinaus stellt Eckart von Hirschhausen sein Projekt „Humor hilft heilen“ vor und Favas-Feder nimmt sich der Well-Being-Therapie an.

Wie immer folgen Informationen zu aktuellen Themen der Fachgesellschaften DGPM, VPK und BPM. Zusammen mit allen Autorinnen und Autoren wünscht Ihnen die gesamte Schriftleitung eine anregende Lektüre.  

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