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Landesverband Sachsen

Nachrichten

Aktuelle Nachrichten aus dem Landesverband:

  • Junges Forum Sachsen hat neue Ansprechpartner
  • „Junges Forum Sachsen“ gegründet
  • Kongressstipendium Psychosomatische Medizin Sachsen
  • Informationsveranstaltungen zu Fragen bzgl. der Facharztausbildung in Sachsen
  • Gründung des Telemedizinischen Netzwerkes Psychotraumatologie Sachsen (Tele-NePS)
  • Vorstandswahlen 2017 der DGPM-LV Sachsen
  • Gründung des Netzwerkes Essstörungen Sachsen
  • Dresden, Juli 2014 - Traumaambulanz Seelische Gesundheit

Junges Forum Sachsen neue Ansprechpartner

Wir bedanken uns herzlichen für die wichtige Arbeit von Frau Dr. Julia Murr im Jungen Forum Sachsen. Ab 2019 sind Frau Dr.Ariane Schick-Wetzel und Judith Silge Ansprechpartner für das Junge Forum Sachsen. Wir freuen uns über Fragen zum Fachbereich, Vernetzung und Austausch unter folgender Email-Adresse: jungesforum.sachsengmailcom.


„Junges Forum Sachsen“ gegründet

In enger Kooperation mit dem Vorstand des DGPM-Landesverbandes Sachsen und mit dem Jungen Forum der DGPM  wurde 2017 das „Junge Forum Sachsen“ gegründet.

Zentrales Anliegen des „Jungen Forum Sachsen“ ist es, an der Fachrichtung „Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ interessierte Kolleginnen und Kollegen hinsichtlich ihrer Ausbildung zu unterstützen und den Ausbau des Fachgebietes voranzutreiben.

Zu diesem Zweck bieten wir neben Kongressstipendien auch regelmäßige Informationsveranstaltungen zum Austausch über Fragen zur Facharztausbildung in Sachsen an.

Als Ansprechpartnerin des „Jungen Forum Sachsen“ steht Ihnen Frau Dr. med. Julia Murr unter folgender E-Mail-Adresse sehr gern zur Verfügung: Julia.Murruniklinikum-dresdende

Wir freuen uns auf Anfragen und Austausch!

Mit herzlichem Gruß
Dr. med. Julia Murr


Kongressstipendium Psychosomatische Medizin Sachsen

Sehr geehrte, liebe Assistenzärzte, Studenten und Interessierte,

der DGPM-Landesverband Sachsen möchte Sie mit Stipendien für Psychosomatische Fachtagungen fördern und Sie einladen, sich zu bewerben.

Das Stipendium versteht sich als finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Fachtagungen, Kongressen und Workshops im Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin, welche in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie (DGPM) veranstaltet werden.

Sie erhalten damit die Möglichkeit, u.a. an spannenden Tagungen teilzunehmen, Sie interessierende Themenbereiche näher kennenzulernen, Einblick in das Berufsfeld des Facharztes für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie zu erhalten, Kontakte zu knüpfen, Lust auf weiterführende Veranstaltungen zu entwickeln.

Wenn Sie Interesse an einer Förderung haben, so bitten wir um einen kurzen formlosen Antrag mit Begründung Ihres Interesses, der zu richten ist an:

Frau Prof. Kerstin Weidner
Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der DGPM
e-mail: kerstin.weidneruniklinikum-dresdende

Im Jahr 2018 kommen folgende Veranstaltungen für eine Förderung in Betracht:

Pro Veranstaltung werden 5 Stipendien in Höhe von jeweils max. 100 Euro vergeben. Kongress- stipendien für das Jahr 2019 werden im Dezember 2018 an gleicher Stelle ausgeschrieben. 

Mit herzlichen kollegialen Grüßen
Ihre Prof. Dr. med. Kerstin Weidner


Informationsveranstaltungen zu Fragen bzgl. der Facharztausbildung in Sachsen

Die nächste Informationsveranstaltung zu Facharztausbildung und beruflichen Perspektiven im Fach Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wird im Rahmen der 20. Jahrestagung der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik an der Universitätsklinik Dresden am 21. September 2018 angeboten. 

Eine Teilnahme ist sowohl im Rahmen des Gesamtkongresses als auch unabhängig von diesem möglich. Genauere Informationen finden Sie in Kürze unter:

https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/pso/infothek/veranstaltungen/mit-leib-und-seele


26. Juni 2017
Gründung des Telemedizinischen Netzwerkes Psychotraumatologie Sachsen (Tele-NePS)

TeleNePS, das EFRE-geförderte „Telemedizinische Netzwerk Psychotraumatologie Sachsen“ soll die integrierte Behandlungskette bei Traumafolgestörungen nachhaltig verbessern und durch eMental-Health Interventionen flankieren. Telematische Kommunikation und Interoperabilität sollen frühzeitig und vor allem passgenau Beratung und Therapie unterstützen. Das TeleMedizinische TraumaZentrum Seelische Gesundheit (TMTZSG) und deren regionale Partner sowie die bestehende Telemedizin-Infrastruktur CCS Telehealth Ostsachsen (CCS-THOS) leisten hier einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau eines sicheren integrierten Behandlungsnetzwerkes. Ziel ist es, Betroffenen niedrigschwelligen und ortsunabhängigen Zugang zum Behandlungsnetz zu ermöglichen, Fachwissen flächendeckend verfügbar zu machen sowie eine institutionsübergreifende Dokumentation und Koordinierung des Versorgungsprozesses zu garantieren.


21. März 2017
Vorstandswahlen 2017 der DGPM-LV Sachsen

Am 7. März 2017 wurde der neue Vorstand der DGPM-LV Sachsen gewählt.

Prof. Dr. med. Kerstin Weidner (Vorsitzende), Dr. med. Hans-Martin Rothe (1. Stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer), Dr. med. Ulrike Anderssen-Reuster (2. Stellvertretende Vorsitzende), Dr. med. Matthias Israel (Schatzmeister, Fragen Rehabilitation) und Dr. med. Mathias Antonioli (Ambulante Fragen) bilden den neuen Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. – Landesverband Sachsen.

Dr. med. univ. Julia Schellong und Dr. med. Julia Murr werden als AG Öffentlichkeitsarbeit & Junges Forum den Vorstand unterstützen.


30. November 2016
Gründung des Netzwerkes Essstörungen Sachsen

In enger Kooperation zwischen der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik und dem Zentrum für Essstörungen an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie wurde im Herbst 2016 das Netzwerk Essstörungen Sachsen gegründet. Anliegen der Organisatoren ist es, die Zusammenarbeit der Behandler im Bereich Essstörungen zu verbessern und Transparenz bzgl. regionaler Behandlungsangebote zu fördern. Darüber hinaus soll das Netzwerk eine Plattform für fachlichen Austausch mit dem Ziel von Weiterbildung und Qualitätssicherung bieten. Die seither stattgehabten Netzwerktreffen erfreuten sich großer Resonanz und regen Austausches. Eine nächste Veranstaltung ist für November 2017 geplant.

Weitere Informationen: http://www.netzwerk-essstörungen-sachsen.de


Dresden, Juli 2014 - Traumaambulanz Seelische Gesundheit in Dresden – wegweisender Schritt zum Ausbau des psychosozialen Versorgungsnetzwerks für Opfer von Gewaltdelikten in Sachsen

Notwendigkeit von Traumaambulanzen (nach OEG)
Seit einiger Zeit setzt sich der Freistaat Sachsen intensiv dafür ein, dass Opfern von Gewaltdelikten schnellere und qualifiziertere Unterstützung zukommt. Gerade bei diesen Opfern ist davon auszugehen, dass psychische Folgesymptome besonders stark ausgeprägt sind. Da die Wartezeit für einen Therapieplatz aufgrund bestehender Versorgungslücken gegenwärtig noch mehrere Monate bis hin zu einem halben Jahr dauert und die Angebote für Betroffene oft in weiter räumlicher Entfernung vorgehalten werden, muss dringend ein dichteres Versorgungsnetzwerk entstehen.
Als bedeutsame Knotenpunkte dieses Versorgungsnetzwerks werden neu zu gründende oder zu erweiternde bestehende Traumaambulanzen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) gesehen. Diese stehen für ein umgehendes spezialtherapeutisches Reagieren auf seelische Gewaltfolgen und können damit die Ausprägung von bleibenden psychischen Schäden deutlich reduzieren.

Traumaambulanz Seelische Gesundheit Dresden
Die Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden startete zum Ausbau dieses Versorgungsnetzwerks ein Pilotprojekt. Nachdem die Klinik – neben der langjährigen stationären Versorgung seelisch traumatisierter Patienten – bereits seit dem Jahr 2008 eine ambulante psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Traumafolgestörungen anbietet, erweiterte sie jetzt ihre Kapazitäten und das Spektrum ihrer Arbeit. Am 11. Juli 2014 feierte die Traumaambulanz Seelische Gesundheit ihre offizielle Eröffnung unter Anwesenheit von über 300 interessierten Menschen (u.a. Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, Fachkräfte der Traumatherapie, Ärzte, Beratungsstellen, Presse etc.). In größeren Räumlichkeiten und mit einem interdisziplinären Team bietet sie traumaspezifische Diagnostik, Beratung, Unterstützung und Behandlung von Erwachsenen, Kindern, Jugendlichen und Familien. Unter fachärztlicher Leitung von Dr. Julia Schellong (spezielle Traumatherapie (DeGPT)) arbeiten ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, Pflegekräfte sowie Sozial- und Kreativtherapeuten. Für die Behandlung von Kindern und jugendlichen Patienten in der Traumaambulanz besteht eine spezielle Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

Opferentschädigungsgesetz (OEG)
Im Rahmen des Aufbaus der Traumaambulanz Seelische Gesundheit, schloss das Universitätsklinikum Dresden im Juli 2014 einen wegweisenden Mustervertrag mit dem Freistaat Sachsen auf Basis des Opferentschädigungsgesetzes (OEG). Dieses Gesetz trägt den Leitgedanken „Wenn es der staatlichen Gemeinschaft trotz ihrer Anstrengungen zur Verbrechensverhütung nicht gelingt, Gewalttaten völlig zu verhindern, so muss sie wenigstens für die Opfer dieser Straftaten einstehen.“ und ist somit für eine Entschädigung der Opfer zuständig. Der sachsenweit einzigartige Vertrag nach OEG regelt demnach die Kostenübernahme für die psychotherapeutische Versorgung von Gewaltopfern durch den Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV). Betroffene von Gewaltdelikten erhalten nun innerhalb einer Woche einen ersten Termin von insgesamt fünf Probatorik-Sitzungen in der Traumaambulanz. Sind darüber hinaus noch weitere therapeutische Maßnahmen notwendig, können weitere zehn Sitzungen Akut- Therapie in Anspruch genommen werden. Dieser für die Traumaambulanz Dresden geschlossene Mustervertrag kann nun auch anderen interessierten Einrichtungen als Grundlage zum Aufbau oder zur Erweiterung einer Traumaambulanz dienen.

Behandelte Zielgruppen
Über die Versorgung von Gewaltopfern nach OEG hinausgehend, bietet die Dresdner Traumaambulanz auch Menschen mit Traumafolgestörungen nach anderen stark belastenden Erfahrungen qualifizierte Unterstützung. Dazu gehören beispielweise Unfallopfer, kriegstraumatisierte Flüchtlinge oder Zeugen von Extremereignissen.

Kompetenzzentrum Traumaambulanzen forciert Ausbau von Traumaambulanzen in Sachsen
Um die Einrichtung von Traumaambulanzen in Sachsen voranzutreiben, fördert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz seit Mai 2013 das Projekt „Kompetenzzentrum Traumaambulanzen – Projekt zur Forcierung der Implementierung von Traumaambulanzen in Sachsen“ am Universitätsklinikum Dresden. Es entwickelt zum einen die notwendigen Konzepte, Qualitätskriterien und Finanzierungsmodelle für den Auf- und Ausbau traumaspezifischer Einrichtungen. Zum anderen unterstützt es bei der Vermittlung zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, dem Kommunalen Sozialverband Sachsen und den interessierten Einrichtungen zum eigenständigen Vertragsabschluss nach dem OEG.

Fazit
Mit der Einrichtung der Traumaambulanz Dresden verbessert sich die Akutversorgung von seelisch in Not geratenen Gewaltopfern im Großraum Dresden deutlich. Die Bemühungen der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik und des Kompetenzzentrums Traumaambulanzen gelten nun der Zusammenarbeit mit anderen Kliniken in Sachsen zur Einrichtung weiterer Traumaambulanzen nach dem Dresdner Vorbild. Nur so kann ein sachsenweit flächendeckendes Netz frühzeitiger psychotherapeutischer Hilfsangebote für Betroffene von Gewaltdelikten aufgebaut werden.

Kontakt
Dr. Julia Schellong
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie
Tel. +49 (0351) 458-7094

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