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Ausgabe 04/2019

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Ausgabe 04/2019 der Zeitschrift „Ärztliche Psychotherapie und Psychosomatische Medizin"

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Anmoderation M. Neises Heft 4/2019 zum Schwerpunkt „Psychokardiologie“
Schriftleiter Prof. Dr. med. Volker Köllner, Teltow und Gastschriftleiter Prof. Dr. med. Karl-Heinz Ladwig, München

Die Schriftleiter nehmen Bezug auf die vor 10 Jahren zur Psychokardiologie erschienene Ausgabe der Ärztlichen Psychotherapie und die dynamische Entwicklung des Spezialgebietes in diesem Zeitraum. Dazu gehört die erfolgreiche deutschlandweite Etablierung des Curriculums Psychokardiologische Grundversorgung, die zur Erfolgsgeschichte geworden ist. Das Curriculum beinhaltet das gemeinsame Lernen von Kardiologen, Internisten, Psychosomatikern und psychologischen Psychotherapeuten und den Austausch in interdisziplinären Fallbesprechungen. Inzwischen hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) beschlossen, einen Kurs in Psychosomatischer Grundkompetenz obligat in ihren fachärztlichen Weiterbildungskatalog aufzunehmen. Das DGK-Positionspapier »Bedeutung von psychosozialen Faktoren in der Kardiologie« beschreibt die Evidenz psychosozialer Ätiologie-Faktoren in der Kardiologie und hieraus abgeleitete Konsequenzen für die Patientenversorgung. In dem Schwerpunktheft erscheint auch eine Rezension zum „Praxisleitfaden Psychokardiologie“ (Albus et al. 2018 3. Aufl.). Die Psychokardiologie sieht ihren Erfolg begründet in einer konsequenten Orientierung an der evidenzbasierten Medizin, die überzeugende Nachweise zur Bedeutung psychosozialer Faktoren für die Entstehung und den Verlauf von Herzerkrankungen erbrachte. Diese weckten die Neugier unserer kardiologischen Kollegen und führten in der Folge auch zu gemeinsam durchgeführten Interventionsstudien, vor allem zur Behandlung einer komorbiden Depression bei koronarer Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz. In dem vorliegenden Schwerpunktheft stellen die Schriftleiter, die aktuellen Entwicklungen in der Psychokardiologie praxisnah dar.

Die einzelnen Beiträge vertiefen folgende Aspekte:

  • Das Herz zwischen kardiologischer und psychoanalytischer Codierung
  • Psychotrauma durch Herzerkrankungen
  • Geschlechterspezifische Aspekte bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit
  • Psychokardiologische Aspekte bei Vorhofflimmern
  • Psychotherapie und supportive Ansätze bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung
  • Psychopharmaka bei kardiovaskulärer Komorbidität

Daneben finden Sie in diesem Heft Berichte aus Politik und Praxis und neben Fava`s Feder einen flankierenden Beitrag zur Gruppenpsychotherapie.

Den Abschluss bilden die ausführlichen Mitteilungen aus den Fachgesellschaften: DGPM, VPK und BPM sowie eine Rubrik mit interessanten Terminen und der Ausblick auf das Heft 1/2019 zum Schwerpunkt „Sexualität im Lebenszyklus der Frau“.

Mit allen Schriftleiterinnen und Schriftleitern wünschen wir Ihnen einen ruhigen Jahresausklang mit Muße zum Lesen und ein beruflich erfolgreiches neues Jahr.

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AEP 04/2019
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