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6. Tag der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie (TP)

Die Aktivität der Psychotherapeut:innen
online
Bundesverband
30.10.2026 16:00 - 21:15 Uhr
Veranstaltungsort Zoom-Konferenz
Veranstalter DGPT (Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie)

Das Verstehen unbewusster Prozesse, wie sie sich in unseren Behandlungen z. B. in der Beziehungsdynamik zwischen Patient:in und Therapeut:in und im szenischen Geschehen abbilden, ist ein zentrales Anliegen der psychodynamischen Verfahren.

Hinsichtlich der Behandlungstechnik in der TP gelten im Allgemeinen eine stärkere Fokussierung, eine aktivere Kommunikation, auch im Sinn eines realen, konkreten Gegenübers, und die Unterstützung unserer Patient:innen bei Veränderungen im Alltag als Merkmale. Dafür steht, je nach Problemstellung, ein breites Methodenspektrum zur Verfügung,
das differenziert zum Einsatz kommt. Im Vergleich zur klassischen, hochfrequenten Analytischen Psychotherapie im Liegen soll die Rolle der Therapeut:in in der TP „aktiver“ sein. Was damit gemeint sein kann, wollen wir am 6. Tag der TP genauer
beleuchten.

Der Bezug zu aktuellen Forschungsdaten kann uns zeigen, wie und welche Methoden und Interventionsformen in den verschiedenen psychodynamischen Behandlungen zu finden sind, und was mit Aktivität in der TP gemeint sein kann. Mit einem Einblick in die Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT) lernen wir eine auf psychoanalytischen und bindungstheoretischen Konzepten basierende Methode kennen, die in besonderem Maß die Aktivität der Therapeut:innen fordert. Auch werden wir uns mit dem zentralen Begriff der Übertragung und wie in der TP mit ihr umgegangen werden kann, beschäftigen.